Was ist denn hier los? Eier, obwohl Ostern längst vorbei ist? Tatsächlich brüten wir Eier aus. Und beobachten das Wachstum der Küken. Aber wie kommt es dazu?
Frau Vogler, die Bereichsleitung der Schulkindbetreuung in Aalen kam auf uns zu und fragte, ob wir Interesse hätten, Eier zu brüten und das Wachstum der Küken zu beobachten. Und ob wir Lust hatten! Gleich am Dienstag nach den Ferien besuchte sie uns und brachte die Eier samt aller zum Brüten benötigten Materialien mit. Sie zeigte uns, wie man Eier in einen Brustkasten setzt. Zunächst legten wir die Eier mit Abtrennungen in den Brutbehälter, der anschließend mit etwas Wasser gefüllt wird. Die Luftfeuchtigkeit muss über 60% liegen, fällt sie darunter muss Wasser nachgefüllt werden. Der Brutautomat selbst sollte 32° Grad haben. Jeden Tag müssen die Eier durch Anheben des Deckels kurz belüftet werden. Über ein kleines Rädchen am Deckel kann man die Eier im Automat leicht bewegen und drehen ohne den Deckel zu öffnen. Ab jetzt heißt es "besonders leise sein" im Schulhaus, denn die Ohren der Küken entwickeln sich zuerst. 21 Tage dauert es nun bis zum Schlüpfen. Und je weiter das Entwicklungsstadium voranschreitet, desto mehr kann man beobachten. Mit einer Schierlampe dürfen wir an bestimmten Tagen die Eier durchleuchten. Da sieht man Äderchen und dunkle Punkte und in einigen Eiern bewegt sich auch schon etwas. Im fortgeschrittenen Stadium hören wir die Küken durch die Eier sogar piepen. Drei Tage vor dem Schlüpfdatum sollen wir die Trennwände herausbauen und die Eier nicht mehr bewegen. Dann wissen die Küken, dass es Zeit zum Schlüpfen ist. Wir sind gespannt und freuen uns schon auf die flauschigen Neuzugänge an der Schule.